Urheberrecht – BGH definiert „kleine Teile“ bei digitalen Kopien

Am 28.11.2013 hat die Pressestelle des Bundesgerichtshofs ein Urteil gefällt zur Nutzung urheberrechtlich geschützter Werke auf elektronischen Lernplattformen von Universitäten.

Bezugnehmend auf den § 52a UrhG für das Öffentlich-Zugänglichmachen von Werken für Zwecke des Unterrichts an Schulen“, der gleichfalls Sprachwerke betrifft, dürfen höchstens 12% des gesamten Werkes vervielfältigt werden. Außerdem sei eine Höchstgrenze (BGH definierte 100 Seiten) erforderlich, weil ansonsten ganze Bände eines mehrbändigen Werkes ohne Einwilligung des Urhebers öffentlich zugänglich gemacht werden könnten.

Das entsprechende Urteil ist unter folgendem Link nachzulesen.

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