Was bedeutet die Teilnahme an einem MOOC für mich?

Am 16.01.2013 hat der Kurs 13 #MMC13 begonnen und nach dem Lesen des ersten Impuslbeitrages möchte ich versuchen die Argumente unter zweierlei Gesichtspunkten zu analysieren. Ich versuche die verschiedenen Aspekte unter folgenden Punkten zu betrachten:

  • Was bedeuten diese Gesichtspunkte für mich als Lerner?
  • Wie sehe ich diese Gesichtspunkte als Lehrender?

Jasmin Hamadeh hat in ihrem Beitrag versucht Pro und Contra Argumente in die vier Akronymbuchstaben des MOOC zusammen zutragen.

Ich empfinde es für mich als äußerst angenehm, dass mir ein MOOC eine große Flexibilität ermöglicht.
Durch die hohen Teilnehmerzahlen sehe ich aber auch ein Problem für mich.
Es entwickelt sich mit der Zeit eine Fülle an Informationen auf unterschiedlichen Kanälen die nur schwer zu verfolgen sind. Kann es da nicht auch zu einem „Lost in Space“ kommen?

Als positiv wertet Jasmin Hamadeh das eigene Setzen von Lernzielen. Bei dem Kurs OPCO12 habe ich festgestellt, es ist eine sehr starke Selbstdisziplin notwendig.
Es ist zwingend notwendig, ständig am „Ball“ zu bleiben, da man ansonsten sehr schnell den Anschluss verliert.

In jedem Fall baut man bei der Teilnahme an einem MOOC die eigene Medienkompetenz auf und aus!

Richtig ist sicherlich auch, dass damit Lernerfolg erhöht wird.

Versuche ich mir vorzustellen, ob ein MOOC auch im schulischen Kontext geeignet wäre, komme ich zu der Ansicht, dass auch Schüler der Sekundarstufe II damit überfordert wären. In diesem Falle müsste im Vorfeld viel mehr Selbst orientiertes Lernen geübt werden. Auch im Bereich der Fortbildung ist der Einsatz eines MOOC‘s in meinen Augen sehr stark Zielgruppenabhängig.

Dem letzten Satz des Beitrages stimme ich aus voller Überzeugung zu. In jedem Fall wird den Teilnehmern ein „didaktisches El Dorado“ erwarten.

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