Wegfall des § 52 a zum 31.12.2012 – Konsequenzen für Schulen

Bei dem § 52a handelt es sich um einen Sonderfall in der deutschen Gesetzgebung. Dieser Paragraph ist der einzige, der eine zeitliche Befristung hat.

Er beinhaltet ein sogenanntes Bildungsprivileg für die Nutzung von urheberechtlich geschützten Materialien. Der genaue Gesetzestext ist hier nachzulesen. Bis Ende des Jahres konnten diese im geringen Umfang für den Unterricht genutzt werden. Im Gegensatz zu Schulbüchern durften diese Materialien auch digitalisiert und in Lernplattformen eingebunden werden.

Zum Jahresbeginn 2013 wird der § 52 a ersatzlos wegfallen.

Die daraus resultierenden Konsequenzen werden mit Hilfe der folgenden Graphik veranschaulicht:

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